{"id":11778,"date":"2021-10-25T16:24:00","date_gmt":"2021-10-25T16:24:00","guid":{"rendered":"https:\/\/newonclusivstg.wpengine.com\/?p=11778"},"modified":"2022-12-12T12:45:53","modified_gmt":"2022-12-12T12:45:53","slug":"medienanalyse-und-monitoring-aktuelle-themen-aus-expertensicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onclusive.com\/de\/resources\/blog\/medienanalyse-und-monitoring-aktuelle-themen-aus-expertensicht\/","title":{"rendered":"Medienanalyse und Monitoring \u2013 Aktuelle Themen aus Expertensicht"},"content":{"rendered":"\n<section\n    class=\"block-pcon\">\n\n      \n\t\t\t<div class=\"post_content--wrapper\">\n\t\t\t\t<div class=\"post_content--copy  \">\n\t\t\t\t\t<div class=\"post_content--copy-inner-wrapper\">\n\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"post_content-copy-wrapper\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t  \t\t<p>Finden Sie heraus, was es bedeutet, wenn die Likes bei Instagram wegfallen und inwiefern die Technisierung, Digitalisierung und Datafizierung dazu auffordert, Medienanalyseprozesse neu zu denken.<\/p>\n<p><strong>Einmal im Monat beantworten Michael Maillinger \u2013 SVP Content Operations bei Onclusive und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Deutschland &#8211;\u00a0und unser Expert:innen-Team aus dem Bereich Medienanalyse und Medienbeobachtung im prmagazin aktuelle Fragen aus der Branche.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Oktober 2021<\/strong><\/h3>\n<p><em>Im Rahmen der Medienanalyse wird der Quantit\u00e4t von Clippings oftmals eine h\u00f6here Bedeutung beigemessen als der Qualit\u00e4t. Kann sich diese Tendenz langfristig ver\u00e4ndern? Welche Einflussfaktoren gibt es?<\/em><\/p>\n<p>Einer Fokussierung auf rein quantitative Kennzahlen, wie die Anzahl von Artikeln oder Reichweiten, liegen meist entsprechende Zielvorgaben seitens des Unternehmens oder der betreuenden Agentur zugrunde. Das hei\u00dft, der Erfolg der PR-Abteilung oder der Agenturleistung wird allein anhand solch quantitativer KPIs bemessen und bewertet. Daf\u00fcr werden dann typischerweise alle Medien einer Zielregion oder eines Landes analysiert. Dieses Vorgehen ist als erster Schritt durchaus sinnvoll, denn quantitative Zahlen lassen sich verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig schnell und kosteng\u00fcnstig erheben. Sie liefern jedoch nur einen einseitigen Blick auf die Berichterstattung. Aus dem alleinigen Fokus auf Quantit\u00e4t ergibt sich zum einen das Problem, dass die Artikelanzahl k\u00fcnstlich nach oben getrieben wird, etwa durch Webseiten, die nur Pressemitteilungen vervielf\u00e4ltigen, ohne eigene redaktionelle Inhalte zu ver\u00f6ffentlichen. Zum anderen wird dadurch eine \u201eJagd\u201c auf m\u00f6glichst viele Artikel er\u00f6ffnet, die den Blick vor den Inhalten der Berichterstattung verschlie\u00dft. Genau das ist jedoch die St\u00e4rke der Medienanalyse: die Qualit\u00e4t der Berichterstattung zu messen, indem qualitative Inhalte beispielsweise in Kennzahlen abgebildet werden, die eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse erm\u00f6glichen. Da mediale Inhalte beeinflussen k\u00f6nnen, wie positiv oder negativ ein Unternehmen von Rezipienten in den Medien wahrgenommen wird und mit welchen Themen oder Botschaften es sich erfolgreich positionieren kann, ist ein Fokus auf diese Dimensionen f\u00fcr das Controlling der Medienarbeit unerl\u00e4sslich. Eine M\u00f6glichkeit ist der Einsatz von aggregierten Scores, die den Wert der Berichterstattung anhand mehrerer, qualitativer Kriterien messen und zu einem Zahlenwert zusammenfassen. Anhand dieses Werts l\u00e4sst sich die Qualit\u00e4t der Berichterstattung in verschiedenen<\/p>\n<p>Zeitr\u00e4umen oder Regionen oder f\u00fcr unterschiedliche Produktgruppen oder Themen darstellen und vergleichen. Zentral ist dabei, dass eine Medienanalyse passgenau auf die zugrundeliegende PR-Strategie abgestimmt ist. Nur dann kann sie die ben\u00f6tigten Zahlen liefern, um den Erfolg der PR-Arbeit valide zu messen.\u00a0<strong>Grunds\u00e4tzlich l\u00e4sst sich sagen: Je mehr Wert ein Unternehmen auf ein effektives und effizientes Controlling der PR-Aktivit\u00e4ten legt, desto mehr setzt es auf qualitative Kennzahlen und nicht (nur) auf Kriterien wie etwa die Anzahl von Clippings.<\/strong><\/p>\n<p><em>Quelle: prmagazin 10\/2021<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>August 2021<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Erfolgsmessung?<\/strong><\/p>\n<p><em>Von Kunden zur Legitimation ihrer Erfolge immer noch gern genommen: der Werbe\u00e4quivalenzwert. Relevant oder Auslaufmodell? Welche Daten sind das neue Datengold?<\/em><\/p>\n<p>Der Werbe\u00e4quivalenzwert, auch AVE genannt, bietet den scheinbaren Vorteil, den monet\u00e4ren Gegenwert von Medieninhalten auszuweisen. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich aber, dass der AVE erhebliche Schw\u00e4chen hat. So ist die Gleichsetzung von Anzeigenpreisen mit dem Wert von redaktionellem Content als Grundlage des AVE nicht plausibel. Dar\u00fcber hinaus f\u00fchrt die Verwendung von Anzeigenpreisen als Berechnungsgrundlage zu regelm\u00e4\u00dfig schwankenden Werten, obwohl diese Schwankungen nicht durch unterschiedliche Wertigkeit des redaktionellen Contents entstehen. AVEs sind ferner aufgrund der externen Einflussfaktoren und je nach internationalem Markt unterschiedlicher Berechnungsgrundlage nicht geeignet, um Langzeitvergleiche oder Marktvergleiche anzustellen.\u00a0<strong>Der Branchenverband der Medienanalyse-Dienstleister AMEC hat daher bereits 2010 in seinen Barcelona Principles festgelegt, dass der AVE nicht als Kennzahl f\u00fcr den Wert von PR geeignet ist.<\/strong>\u00a0Sinnvolle PR-Erfolgsnachweise ber\u00fccksichtigen bestm\u00f6glich nur Merkmale redaktioneller Berichterstattung, beispielsweise Aspekte der Berichterstattungsqualit\u00e4t, die Platzierung in Leitmedien, die Durchdringung von Botschaften bei der Zielgruppe oder Einstellungs\u00e4nderungen zu Themen oder Produkten. Qualitative Aspekte der Berichterstattung lassen sich gut mit aggregierten Scores ermitteln. Einstellungs\u00e4nderungen lassen sich mit Methoden der Marktforschung messen, wobei zu beachten ist, dass redaktionelle Inhalte in der Regel nur einer von mehreren Touchpoints beim Rezipienten sind, sodass \u00c4nderungen auch durch nichtmediale Einfl\u00fcsse entstehen k\u00f6nnen.\u00a0<strong>Um ein m\u00f6glichst klares Bild des PR-Erfolgs zeichnen zu k\u00f6nnen, ist es daher sinnvoll, die PR-Strategie in den gr\u00f6\u00dferen Kontext der Unternehmensstrategie einzubinden und Marketing- und PR-Messungen ganzheitlich zu betrachten.<\/strong>\u00a0Unterst\u00fctzung bieten hier die Frameworks der Medienbeobachter, beispielsweise das AMEC Integrated Evaluation Framework, welches kostenfrei nutzbar ist.<\/p>\n<p><em>Quelle:<\/em>\u00a0<em>prmagazin 08\/2021<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Juni 2021<\/strong><\/h3>\n<p><em>Gibt es F\u00e4lle, in denen es nur zweitrangig um Reach und in erster Linie um generelle Auffindbarkeit mit gezielten Inhalten geht?<\/em><\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich muss die Platzierung von Content nicht immer eine hohe Reichweite generieren, um einen strategischen Zweck zu erf\u00fcllen. Im Gegenteil: Die reine Fokussierung auf Reichweite hat wenig bis gar nichts mit strategischer Kommunikationsplanung zu tun. Eine sinnvolle und zielorientierte Planung ist allerdings auch nur m\u00f6glich, wenn sowohl die Kommunikation als auch die Messung des Kommunikationserfolgs Teil einer umfassenden Kommunikationsstrategie sind. Ganz vorn steht dabei dann die Mutter aller Fragen beim Thema Kommunikation: Welche(s) Ziel(e) soll(en) kurz-, mittel- und langfristig erreicht werden? Und abgeleitet davon dann: Welche Botschaften sollen platziert, welche Zielgruppen erreicht und welche Mittel verwendet werden?\u00a0<strong>Die Medienresonanzanalyse \u2013 und das gilt auch f\u00fcr die reine Reichweitenmessung \u2013 ist nur im Zusammenhang mit einer konsistenten Kommunikationsstrategie und den darin formulierten Kommunikationszielen ein hilfreiches Instrument<\/strong>. Nehmen wir beispielsweise die Platzierung eines neuen Themas: Sinnvoll ist es, zun\u00e4chst die gesamte Themenkarriere zu planen sowie Mittel, Ziele und KPIs zu definieren. Danach kann analysiert werden, ob das Thema in dem vorher geplanten Zeitraum an Reichweite und Bedeutung gewinnt. Dabei z\u00e4hlt neben der reinen Leserzahl auch, ob die Deutung und Darstellung des Themas passt und ob die richtigen Zielgruppen erreicht wurden. Das alles ist messbar.<\/p>\n<p><em>Quelle: prmagazin 06\/2021<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Mai 2021<\/strong><\/h3>\n<p><em>RSS-Feeds und Alerts reichen l\u00e4ngst nicht mehr aus, um aktuelle Geschehnisse und die Medienlandschaft im Blick zu behalten. Letztere wird immer komplexer, und es tun sich st\u00e4ndig neue Kan\u00e4le auf. Macht die klassische Medienresonanzanalyse somit \u00fcberhaupt noch Sinn? Haben Sie Tipps, wie man das Monitoring sinnvoll tool-gest\u00fctzt erg\u00e4nzen k\u00f6nnte?<\/em><\/p>\n<p><strong>Gerade weil die Medienlandschaft immer komplexer und vielf\u00e4ltiger wird, ist eine Medienresonanzanalyse sinnvoll.<\/strong>\u00a0Sie hilft, die zentralen Tendenzen der Medieninhalte zu erkennen, zu strukturieren und Komplexit\u00e4t zu reduzieren. Sie integriert alle relevanten Kan\u00e4le und liefert Erkenntnisse, die PR-Professionals in ihrer Handlungsf\u00e4higkeit unter-st\u00fctzen. Im besten Fall ist die Medienresonanzanalyse in die Unternehmens- und Kommunikationsstrategie eingebunden, und die zentralen Fragestellungen der Medienresonanzanalyse leiten sich aus der Strategie ab. Erst dann kann die Analyse relevante Ergebnisse liefern. Dabei gilt es, Inhalte unabh\u00e4ngig von Kan\u00e4len zu identifizieren und so ein ganzheitliches Bild des Erfolgs, beispielsweise von Storytelling und Kampagnen, zu ermitteln. Die reine Output-Messung von Unternehmenspr\u00e4senz und -tonalit\u00e4t in den Medien gen\u00fcgt Kommunikationsagenturen und -abteilungen meist nicht mehr, stattdessen wird ein differenziertes Bild durch CEO-Benchmarks, Reputation-Tracking oder Botschaftenanalysen ben\u00f6tigt. W\u00e4hrend Analysen die Daten der Vergangenheit betrachten und evaluieren, unterst\u00fctzen moderne Dashboard-L\u00f6sungen der Medienanalysedienstleister zahlreiche Fragestellungen bei tagesaktuellen Erkenntnissen und Entscheidungen. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen Medienanalysen durch Einbindung in Business-Intelligence-Tools auch in einem gr\u00f6\u00dferen Kontext hilfreich sein. Diese Tools bieten L\u00f6sungen, die nicht nur bei der \u00dcberpr\u00fcfung der Medienarbeit helfen, sondern auch durch schnelle Reportings, Schnittstellen zu anderen Plattformen und weitere Funktionen die klassische Medienresonanzanalyse sinnvoll erg\u00e4nzen und erweitern.\u00a0<strong>Ein Zusammenspiel aus einer Medienanalyse und einem Tool b\u00fcndelt alle Erkenntnisse aus der Berichterstattung und bereitet diese optimiert f\u00fcr die W\u00fcnsche und Ziele des Empf\u00e4ngers auf.<\/strong>\u00a0So wird eine fortlaufende Auswertung aller crossmedialen Daten gew\u00e4hrleistet und diese messbar und grafisch aufbereitet darstellbar.<\/p>\n<p><em>Quelle: prmagazin 05\/2021<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>April 2021<\/strong><\/h3>\n<p><em>Auf welche Entwicklungen in der Medienanalyse muss ich als Young Professional aktuell vorbereitet sein, und welche Tools k\u00f6nnen mir dabei helfen?<\/em><\/p>\n<p><strong>Seit einiger Zeit sind Automatisierung, Machine Learning und K\u00fcnstliche Intelligenz Buzzwords in der Medienanalyse.<\/strong>\u00a0Mit ihrer Hilfe k\u00f6nnen gro\u00dfe Datenmengen verarbeitet und Ergebnisse mit weniger manuellem Aufwand erzielt werden. Es ist sinnvoll, diese Trends zu verfolgen.\u00a0<strong>Allerdings gibt es weiterhin klassische Grundanforderungen an eine erfolgreiche Nutzung von Medienanalysen<\/strong>, die Young Professionals nicht au\u00dfer acht lassen sollten. Zun\u00e4chst sollte eine Medienanalyse ganzheitlich betrachtet werden: Vor den Tools kommen die Kommunikationsstrategie und die daraus abgeleiteten, realistischen Ziele. Erst damit kann eine sinnvolle Medienanalyse geplant werden. Was sind die zentralen Fragestellungen? Was soll mit der Medienanalyse erforscht und nachgewiesen werden? Wer arbeitet mit den Ergebnissen? Welche Inhalte sollen analysiert werden, und sind diese voneinander abgrenzbar? Die Aussagekraft der Analyse entsteht vorrangig durch ihre Konzeption. Hier kann es sinnvoll sein, sich an Frameworks zu orientieren, die durch den kompletten Analyseprozess f\u00fchren, beispielsweise dem frei verf\u00fcgbaren AMEC Integrated Evaluation Framework. Bei der Datenaufbereitung helfen Business-Intelligence-Tools (wie Power BI), Daten anschaulich zu visualisieren, verschiedene Datenstr\u00f6me zusammenzufassen und dabei Zusammenh\u00e4nge zu identifizieren. Ein robustes Anwenderwissen in Excel und dessen Add-ins wie Power Query kann helfen Business-Intelligence-Tools erfolgreich zu nutzen.<\/p>\n<p><em>Quelle: prmagazin 04\/2021<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>M\u00e4rz 2021<\/strong><\/h3>\n<p><em>Wie k\u00f6nnen Online-Clippings aussagekr\u00e4ftig bewertet werden?<\/em><\/p>\n<p>Online-Clippings stellen heute oft das Gros der Berichterstattung. Eine gro\u00dfe Anzahl von Clippings ist jedoch nicht gleich-zusetzen mit erfolgreicher Berichterstattung.\u00a0<strong>F\u00fcr eine erste Einordnung der Aussagekraft helfen klassische, quantitative Kennzahlen wie Visits oder Unique Users.<\/strong>\u00a0Damit kann gepr\u00fcft werden, ob es sich um einen Beitrag in einem reichweitenstarken Online-Medium handelt oder ob das Clipping nur wenige Rezipient*innen erreicht hat. Hinsichtlich des Impacts von Clippings gibt es dar\u00fcber hinaus zahlreiche Einflussfaktoren. So ist Berichterstattung mit Erw\u00e4hnung in der \u00dcberschrift und unterst\u00fctzender Visualisierung durch Videos oder Fotos in der Regel wirkungsvoller als reine Texte. Ticker-Meldungen werden hingegen schon nach kurzer Zeit nicht mehr beachtet.\u00a0<strong>Es bietet sich daher an, f\u00fcr Online- Medien ein Set qualitativer Kennzahlen festzulegen. Die Auswahl der Kennzahlen richtet sich dabei nach den Kommunikationszielen und den Zielgruppen.\u00a0<\/strong>Typische Indikatoren sind beispielsweise die Prominenz im Clipping, die Tonalit\u00e4t oder die \u00dcbernahme strategischer Botschaften. Komplexere Modelle ermitteln artikelbasierte Impact Scores, die die Aussagekraft von Beitr\u00e4gen \u00fcber l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume oder verschiedene Regionen vergleichbar machen. Unterst\u00fctzend k\u00f6nnen befragungsgest\u00fctzte Consumer-Intelligence-Daten hinzugezogen werden, um zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob das Clipping auf einer f\u00fcr die Zielgruppe relevanten Seite publiziert wurde und ob zielgruppenspezifische Interessen bedient wurden.\u00a0<strong>Grunds\u00e4tzlich gilt: Online- Medien sollten immer im Kontext aller Medienkan\u00e4le betrachtet werden<\/strong>. Nur aus dem Gesamtbild von Print, TV, H\u00f6rfunk, klassischen und sozialen Online-Medien kann der Erfolg von Kommunikationsarbeit umfassend beurteilt werden.<\/p>\n<p><em>Quelle: prmagazin 03\/2021<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Februar 2021<\/strong><\/h3>\n<p><em>Wie analysiert man Social Media als Medium heutzutage \u2013 im Besonderen und im Vergleich zu den klassischen Medien?<\/em><\/p>\n<p>Kommunikation findet \u00fcberall und zu jeder Zeit statt. Eine untergeordnete Rolle spielt dabei, in welchem Medium der Inhalt transportiert wird.\u00a0<strong>Die Frage, wo kommuniziert wurde, sollte sich im Rahmen einer Medienanalyse nicht allein auf bestimmte Medientypen beschr\u00e4nken. Viel interessanter ist die Frage, wie und warum etwas kommuniziert wurde<\/strong>. Unternehmen nutzen Medienkan\u00e4le oft \u00fcbergreifend, um ein Kommunikationsziel zu erreichen, das wiederum auf die Unternehmensstrategie einzahlt. Privatpersonen nutzen vorhandene Kommunikationsm\u00f6glichkeiten, um sich zum Beispiel \u00fcber Produkte und Dienstleistungen auszutauschen. Die Pr\u00e4senz eines bestimmten Produkts, das Erreichen neuer Zielgruppen, die Ver\u00f6ffentlichung von Gesch\u00e4ftszahlen \u2013 so unterschiedlich die Anforderungen an die Medienanalyse auch sein m\u00f6gen, alle haben gemein, dass sie mit geeigneten Kennzahlen messbar gemacht werden k\u00f6nnen. Somit sollte bereits vor Auswertung klar sein, welches Ziel mit der Analyse erreicht werden soll und wie sich dieses am besten abbilden l\u00e4sst. Nehmen wir als Beispiel die Ermittlung der Reputation eines Unternehmens.\u00a0<strong>Unabh\u00e4ngig davon, welcher Kanal ausgewertet wird und wo sich ge\u00e4u\u00dfert wurde, bilden wir einen Score, der verschiedene Attribute beinhaltet und diese im zeitlichen Verlauf abbildet.<\/strong>\u00a0Das kann eine Kombination aus Tonalit\u00e4ten und Reichweiten sein, wobei ein positiver Beitrag mit einer hohen Reichweite einen entsprechend h\u00f6heren Score ausweist. Im Rahmen der Analyse l\u00e4sst sich somit ermitteln, ob ein hoher positiver Reputationscore zum Beispiel direkte Auswirkungen auf die Absatzzahlen hat. F\u00fcr eine Analyse bieten sich, je nach Fragestellung und Budget, diverse Optionen an, die von rein quantitativen Dashboards, bis hin zur komplexen Medienanalyse reichen, bei der vor allem qualitative Aspekte im Fokus der Auswertung stehen. Mithilfe der passenden Kennzahlen, l\u00e4sst sich kanal\u00fcbergreifend feststellen, welche Kommunikation zur Zielerreichung beigetragen hat und welcher Content weniger Auswirkungen hatte.\u00a0<strong>Eine umfassende Analyse sollte also von der Definition individueller Zielsetzungen abh\u00e4ngig sein, um dann in regelm\u00e4\u00dfigen Intervallen erkennen zu k\u00f6nnen, ob ein Ziel erreicht wurde oder nicht.<\/strong><\/p>\n<p><em>Quelle: prmagazin 02\/2021<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>November 2020<\/strong><\/h3>\n<p><em>\u00dcber die Messung des ROI in der PR scheiden sich die Geister, Stichwort: Quantit\u00e4t versus Qualit\u00e4t. Wie kann der Wert der PR an Unternehmensentscheider am besten vermittelt werden, abseits von Social Media?<\/em><\/p>\n<p>Die Messung des Return on Investment von PR ist immer eine Herausforderung. Quantitative Nachweise des ROI wie die Absatzsteigerung von B2C-Produkten sind oft nicht belastbar oder stellen Kausalzusammenh\u00e4nge her, die mit Methoden der Marktforschung validiert werden m\u00fcssen, um die vermuteten Wirkungszusammenh\u00e4nge zu belegen. Leider wird diese \u00dcberpr\u00fcfung durch Marktforschung gern vernachl\u00e4ssigt. Der immer wieder hervorgebrachte Anzeigen\u00e4quivalenzwert eignet sich ebensowenig, da er pauschal unterstellt, dass redaktionelle Inhalte gleichwertig zu bezahlter Werbung berechnet werden k\u00f6nnen und dass auch die Wirkung von Werbung und redaktionellen Inhalten identisch ist.\u00a0<strong>Belastbarer ist die Ermittlung des Kosten-Nutzen-Effekts, etwa durch Ermittlung der durchschnittlichen Kosten pro erreichtem Kontakt. Qualitativ kann man den ROI durch den mit der Berichterstattung erreichten Impact ermitteln<\/strong>. Damit l\u00e4sst sich pr\u00fcfen, ob die intendierten Aussagen von den Medien \u00fcbernommen und akzeptiert werden. \u00c4ndert sich der Impact Score, so ist die Berichterstattung wertiger oder weniger wertig geworden.<\/p>\n<p><em>Quelle: prmagazin 11\/2020<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Juli 2020<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Social-Media-Analyse?<\/strong><\/p>\n<p><em>Reichweite, Interaktionszahlen, Tonalit\u00e4t sind Werte, die Social-Media-Analysen heute ma\u00dfgeblich bestimmen und aus denen Kommunikatoren bestenfalls Best- und Worst-Practice- Handlungsempfehlungen ableiten. Wie sieht Social-Media-Analyse etwa in f\u00fcnf Jahren aus, und was muss sich daf\u00fcr noch ver\u00e4ndern?<\/em><\/p>\n<p>Social Networks geh\u00f6ren mittlerweile zum Kommunikationsalltag. Und doch gewinnen sie weiter an Relevanz. Der einzelne User ist bereits heute Teil diverser Netzwerke, Online-Communitys und Special-Interest-Gruppen, unabh\u00e4ngig von Alter und sozialer Herkunft. Die verschiedenen Netzwerke dienen dabei als Informationsquelle, als Hilfe bei der Produktsuche sowie dem Produktkauf, bei der Meinungsbildung und als Touch Point. So haben zum Beispiel Verbraucher in der k\u00fcrzlich von Kantar ver\u00f6ffentlichten Dimension-Studie Bewertungsseiten als vertrauensw\u00fcrdige Quelle eingestuft \u2013 auf Platz zwei direkt hinter dem Vertrauen in Aussagen von Freunden und Familie.\u00a0<strong>Die Social-Media-Analyse wird sich deshalb k\u00fcnftig noch gezielter auf die tiefgehende und qualitative Auswertung fokussieren.<\/strong>\u00a0Es wird einen Shift geben vom reinen Auswerten quantitativer KPI, wie zum Beispiel reiner Reichweiten-messung, hin zur inhaltlichen und bewertenden Analyse. F\u00fcr Kommunikatoren geht es darum, einen Echtzeiteinblick in tats\u00e4chlich relevante und potenziell beeinflussende Aussagen zu erhalten.\u00a0<strong>Hier wird die technologische Entwicklung \u2013Stichwort \u201eAI\u201c und \u201eMachine Learning\u201c \u2013 eine noch wichtigere Rolle einnehmen.<\/strong>\u00a0Die schnelle und automatisierte Analyse gro\u00dfer Datenmengen (auch von Bild- und Videodaten), das bessere Einsch\u00e4tzen der Relevanz einzelner Posts mithilfe von zuverl\u00e4ssigem Sentiment-Tracking und der selbstlernenden, kontextuellen Einordnung der Beitr\u00e4ge werden die Suche nach der sprichw\u00f6rtlichen \u201eNadel im Heuhaufen\u201c weiter erleichtern, und Social-Media-Analysen werden dadurch, auch in Verbindung mit klassischen Medienanalysen, ein n\u00fctzliches Tool f\u00fcr die Ableitung von Handlungsempfehlungen darstellen. Responsive-Portale und Apps zur digitalen Abbildung der generierten Insights werden auch in Zukunft helfen, orts- und zeitunabh\u00e4ngig mit den aggregierten Daten arbeiten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><em>Quelle: prmagazin 07\/2020<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Juni 2020<\/strong><\/h3>\n<p><em>\u201ePrint ist besser\u201c \u2013 wie lange wird sich dieses subjektive Gef\u00fchl noch halten?<\/em><\/p>\n<p>Da muss man unterscheiden zwischen Verbreitungsform und Marken.\u00a0<strong>Das \u201eBesser-Gef\u00fchl\u201c verbunden mit dem haptischen Printprodukt (im Vergleich zu Broadcast oder digitalen Produkten) wird sp\u00e4testens den n\u00e4chsten Generationenwechsel in den F\u00fchrungsetagen nicht \u00fcberdauern. Anders verh\u00e4lt es sich mit dem oft \u00fcber viele Jahrzehnte entstandenen Markenwert der Printtitel<\/strong>, der unabh\u00e4ngig von der Verbreitungsform wirkt. So wies die internationale Kantar-Studie \u201eDimension\u201c j\u00fcngst nach, dass digital aktive Verbraucher bei der Nachrichten- und Informationsbeschaffung in erster Linie auf Zeitungstitel vertrauen. Dieses Ergebnis zog sich durch alle L\u00e4nder der Studie (USA, China, Brasilien, Argentinien, Gro\u00dfbritannien, Frankreich, Spanien, Deutschland), die zusammen f\u00fcr zwei Drittel des weltweiten Werbeaufkommens stehen, und in Deutschland auch \u00fcber alle Altersgruppen hinweg. Selbst bei der j\u00fcngsten befragten Bev\u00f6lkerungsgruppe der 18- bis 34-J\u00e4hrigen genie\u00dfen die Produkte (online und offline) von Printtiteln in Deutschland die h\u00f6chsten Vertrauenswerte im Vergleich zu allen anderen Mediengattungen. Mit Abstand am schlechtesten schnitten \u00fcbrigens in allen L\u00e4ndern der Studie Social-Media-Angebote ab. In dieser Hinsicht wird das \u201eBesser-Gef\u00fchl\u201c in Zusammenhang mit Print(titeln) somit wohl nicht so schnell verschwinden. Ob es tats\u00e4chlich \u201esubjektiv\u201c ist, wie in der Frage impliziert, ist zu hinterfragen. Immerhin haben Printtitel ihre Glaubw\u00fcrdigkeit in Sachen Information durch jahrzehntelange seri\u00f6se Berichterstattung und guten Journalismus aufgebaut.<\/p>\n<p><em>Quelle: prmagazin 06\/2020<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Mai 2020<\/strong><\/h3>\n<p><em>Was sind die neuesten Trends in der Medienanalyse?<\/em><\/p>\n<p>Immer mehr Kunden wollen die Erfolge ihrer PR-Arbeit in einem gr\u00f6\u00dferen Kontext analysieren und verstehen.\u00a0<strong>KPIs der Medienbeobachtung m\u00fcssen daf\u00fcr in Relation zu Extra-Media-Daten gesetzt werden, beispielsweise zu Ergebnissen aus der Marktforschung oder Wirtschaftskennzahlen.<\/strong>\u00a0Interaktive Tools wie \u201ePower BI\u201c schaffen Abhilfe: Hier k\u00f6nnen verschiedene Datenstr\u00f6me geb\u00fcndelt und dann f\u00fcr Analysen genutzt werden. So l\u00e4sst sich beispielsweise besser nachvollziehen, ob die verst\u00e4rkte mediale Sichtbarkeit begleitet wird von gestiegenen Absatzzahlen. Zus\u00e4tzlich haben diese interaktiven Tools den Vorteil, dass sie via Webbrowser \u00fcberall abrufbar sind und keine speziellen Monitoring-Portale ben\u00f6tigen.<\/p>\n<p><em>Quelle: prmagazin 05\/2020<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>April 2020<\/strong><\/h3>\n<p><em>Was bedeutet es, wenn die Likes bei Instagram wegfallen, und welche Messkriterien werden folgen?<\/em><\/p>\n<p>Ein Wegfall der \u00f6ffentlichen Like-Funktion bedeutet in erster Linie, dass der Fokus k\u00fcnftig st\u00e4rker auf User-Interaktionen liegen wird \u2013 zum Beispiel auf Kommentaren, Reaktionen auf Stories, dem Speichern von Posts. Die Relevanz einzelner Posts bemisst sich nicht l\u00e4nger in erster Linie anhand von Like-Zahlen, vielmehr geht es darum, hochwertige Inhalte zu platzieren, die ein Interesse beim User generieren. Als Resultat wird sich die Nutzungszeit innerhalb des Netzwerks erh\u00f6hen, da sich User verst\u00e4rkt mit dem Content auseinandersetzen, was wiederum in einer h\u00f6heren Sichtbarkeit des einzelnen Posts beziehungsweise Accounts m\u00fcnden wird. Bislang war die Like-Zahl zwar das dominierende, aber auch nicht das alleinige Qualit\u00e4tsmerkmal f\u00fcr eine Auswertung von Posts.\u00a0<strong>K\u00fcnftig wird bei Instagram \u2013 wie in anderen Netzwerken \u2013 die gesamte Engagement-Rate eine entscheidendere Rolle spielen<\/strong>.<\/p>\n<p><em>Quelle: prmagazin 04\/2020<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>M\u00e4rz 2020<\/strong><\/h3>\n<p><em>Inwiefern fordern die Technisierung, Digitalisierung und Datafizierung dazu auf, Medien- analyseprozesse neu zu denken?<\/em><\/p>\n<p>Medienanalysen m\u00fcssen heute verl\u00e4ssliche Aussagen \u00fcber deutlich gr\u00f6\u00dfere Datenmengen liefern als in der Vergangenheit.\u00a0<strong>Der \u00dcberblick \u00fcber Big Data ist mit herk\u00f6mmlichen Methoden nur noch unzureichend m\u00f6glich.<\/strong>\u00a0Digitalisierte Medienanalysen, die sich Artificial-Intelligence-Technologien zu eigen machen, bieten hier entscheidende Vorteile, da mit ihrer Hilfe Erkenntnisse aus gro\u00dfen Datenbest\u00e4nden gewonnen werden, und das systematisch, komplex und dennoch ohne die zwingende Notwendigkeit manueller Codierung. Auch der Zeitfaktor ist bedeutend: Empf\u00e4nger von Medienanalysen k\u00f6nnen einerseits nicht mehr wochenlang auf Ergebnisse warten, andererseits sind sie heute mehr denn je darauf angewiesen, ihre PR-Strategie auf Grundlage belastbarer Daten zu planen. Damit entstehen h\u00f6here Anforderungen an die Datenaufbereitung und -auswertung. Interaktive Auswertungs-Tools liefern schnelle Daten aus der Medienanalyse und verkn\u00fcpfen diese mit anderen strategisch relevanten Kennzahlen.<\/p>\n<p><em>Quelle: prmagazin 03\/2020<\/em><\/p>\n \n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\n<\/section> \n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":3,"featured_media":11789,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"content-type":"","inline_featured_image":false,"footnotes":""},"audience":[345,347,346],"topic":[348,350,351,349,352],"region":[],"class_list":["post-11778","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","audience-brands","audience-pr-agenturen","audience-regierung-oeffentlicher-sektor","topic-analyse-evaluation","topic-branchentrends","topic-how-to-guides","topic-pr-kommunikationsstrategie","topic-reputationsmanagement"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onclusive.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11778","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onclusive.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onclusive.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onclusive.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onclusive.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11778"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onclusive.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11778\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onclusive.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/11789"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onclusive.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11778"}],"wp:term":[{"taxonomy":"audience","embeddable":true,"href":"https:\/\/onclusive.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/audience?post=11778"},{"taxonomy":"topic","embeddable":true,"href":"https:\/\/onclusive.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/topic?post=11778"},{"taxonomy":"region","embeddable":true,"href":"https:\/\/onclusive.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/region?post=11778"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}